Luftwechselrate

Die Luftwechselrate ist ein Verhältnismaß des Luftaustausches zwischen einen Innenbereich und der Umgebung über Ritzen und Fugen in der Gebäudehülle. Je nach Bezugsgröße wird die Luftwechselrate durch das Verhältnis des gemessenen Volumens im Bezug auf das absichtlich beheizte Gebäudevolumen, die Hüllfläche, oder die Nutzfläche gebildet. Der sich dabei ergebende Verhältniswert darf je nach Gebäudetyp und Energiebilanzierungsnorm einen bestimmten Grenzwert nicht überschreiten. Absolut dicht muss (und kann) eine Gebäudehülle somit nicht sein.

Eine zu hohe Luftwechselrate führt zu

  • Behaglichkeitsbeeinträchtigungen in Folge zu hoher Außenlufteinflüsse im Sommer wie Winter
  • zu einer unterdimensionierten Heizanlagen- und Lüftungstechnik
  • an Fehlstellen in der Gebäudehülle zu Tauwasserschäden
  • zu erheblichen Kompensationsaufwendungen an der Dämmebene und der Anlagentechnik zum Erhalt der erforderlichen Energiebilanz.

Unterschreitet die Luftwechselrate den individuellen nutzungsabhänigen Mindestluftwechsel, entstehen nutzungsbedingte Feuchteschäden bei nicht ausreichender Belüftung und Beheizung und eine unnötige Überdimmensionierung von Dämmmaßnahmen und Heiztechnik.

Kenntnisse über die tatsächliche Luftwechselrate sind für einen wirtschaftlichen und sicheren Liegenschaftsbetrieb daher unerlässlich und halten das Schadensrisiko gering.

Matthias Leber – EFFIZIENZR

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